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Der Fluch des Alten Testamentes Die Christianisierung Europas brachte nicht nur die Lehren und Weisheiten vom Erlöser. Im Gepäck befand sich auch eine leidige Hypothek, das Alte Testament mit seiner Rechtfertigung des Rassenhasses und seinen Aufrufen und klaren Befehlen zur religiösen Intoleranz und Ansporn für Gräueltaten im Namen Gottes an andern Völkern und Stämmen. Die alten Römer, Griechen, Kelten, Slawen und Germanen erhielten einerseits eine schöne neue Braut, mussten aber im Gegenzug einen abgründig boshaften, rechthaberischen und zornigen Gott akzeptieren. Es macht den Anschein, die Evangelisten wie auch die späteren politischen und kirchlichen Machthalter hätten der alleinigen Überbringung der eigentlichen Botschaft von Jesus Christus nicht vertraut. So wurde den Dogmen, Jesus Christus sei der angekündigte und legitime Messias samt seiner prophezeiten Auferstehung, die selbstverständlich auch auf dem Alten Testament beruhen, ausschlaggebende Bedeutung zugemessen. Ohne die Dogmen der unbefleckten Empfängnis und seine, im Jahre 325 in Nicäa (Türkei) gegen erbitterten innerkirchlichen Widerstand erfolgte Erhebung zum Sohne Gottes, seines vom Christentum definierten Märtyrertodes am Kreuz und seine durch die Jünger bezeugte Auferstehung, hätte sich das Christentum vielleicht gar nicht im Römischen Imperium durchsetzen können. Das Alte Testament ist ein Geschichtsbuch über die Israeliten und ihre Nachbarvölker. Und für das Judentum noch wichtiger, es enthält Anweisungen und Gesetze für das tägliche Leben des jüdischen Volkes. Mit schönen Gebeten und Psalmen und sogar mit der Warnung an Israel vor Selbstüberhebung wie im 5. Mose Kapitel 9 beschrieben. Das Studium des Alten Testamentes enthüllt in seiner Gesamtsubstanz aber leider einen rächenden und zürnenden Gott. Wir sehen einen Weltenherrscher der abgrundtiefen Intoleranz und Boshaftigkeit, einen Aufhetzer zum Massenmord gegenüber Andersstämmigen und Andersgläubigen. Ein Schöpfer ohne Mitleid und Güte. Ein völlig konträres Bild gegenüber den heutigen Schilderungen aller Beteiligten mit Nahtoderfahrungen. Das Alte Testament vermittelt ein verfälschtes Bild Gottes, das den jungen und aufnahmebereiten Menschen im Rassendenken und Rassenwahn bestärkt. Kurz und bündig eine Literatur, die heute in der Schweiz ein Strafdelikt darstellt. Die Niederschrift, der Druck und die Verbreitung eines ähnlichen Textes wie das Alte Testament ihn darstellt, würde in der Schweiz und der EU mit unbedingten Gefängnisstrafen geahndet. Sein schädlicher Einfluss würde in schrillsten Tönen getadelt. Selbst während der ganzen Nazi-Epoche ist keine Schrift bekannt, mit derart abscheulich formulierten Aufrufen zum Massenmord, wie sie es in den nachfolgenden Kapiteln "Die Totenbeschwörerin von Endor" und "Der Würgeengel" in authentischen Worten lesen können. Von woher aber stammt dieses grausame und teuflische Bild Gottes des Alten Testamentes? Der allgemeine Tenor lautet lapidar: Der Zeitgeist war halt so. Die Leute seien sehr rückständig in ihren Ansichten gewesen. Die Frauen sozusagen rechtlos und die Folter- und Todesstrafe gang und gäbe. Dennoch muss es ganz spezifische Gründe gegeben haben, die diesem Zeitgeist im arabischen Raum zum Durchbruch verhalfen. Denn der Hinduismus und Buddhismus, die in etwa aus derselben Zeitepoche stammen, vermitteln eine viel friedlichere Botschaft. So blieb nur die eigene Suche übrig. Meiner Ansicht nach könnten vor allem zwei historisch belegte Fakten, einzeln und/oder selbstverständlich auch in ihrer Kombination das Weltbild dieser ungebildeten, dem Stammesdenken und der Blutrache huldigenden Wüstenbewohner derart negativ geprägt haben. These 1: Der schädliche Einfluss der Geister- und Totenbeschwörung Im Alten Testament wird die Totenbeschwörung mehrfach belegt. Sie scheint ausgeartet und dem Aberglauben im jüdischen Volk derart Vorschub geleistet zu haben, dass sie zur echten Gefahr des geistigen Verfalls wurde. Zum Beweis diene die berühmte Geschichte "Der Totenbeschwörerin von Endor", als König Saul den Rat der Totenbeschwörerin einholte, obwohl auf seinen ausdrücklichen Befehl, zuvor alle Totenbeschwörer und Wahrsager in Israel getötet wurden und wie es scheint, nur noch ganz wenige diesen Mordbefehl überlebten. Im Spiritismus wie auch in der Psychiatrie wird die Toten- oder Geisterbeschwörung als eine sehr heikle und gefährliche Angelegenheit betrachtet. Wer die Totenbeschwörung als Gesellschaftsspiel oder mit niedriger Gesinnung ausübt, lockt beinahe mit Sicherheit falsche und tiefe Geister an. Unrühmliche Gestalten, die schon während ihrer Lebenszeit versagten und noch nicht begriffen haben, von der Erde loszulassen und fortzugehen. Erdgebunde und materialistisch eingestellt Geister, die den eigenen Tod noch immer nicht realisieren. Darum sollten ausschliesslich lautere und charakterlich gefestigte Persönlichkeiten eine Totenbeschwörung überhaupt in Betracht ziehen.* * Der Korrektheit halber sei hier ergänzend erwähnt: Es gibt andere Lehrmeinungen, die eine Besetzung des Körpers oder Kontaktaufnahme durch eine fremde Seele als Unsinn ablehnen und als eine von der Kirche seit Jahrhunderten falsche Interpretation betrachten. Diese Art der Besesseneit des Patienten wird von ihnen als eine reine psychische Störung, als eine eigentliche Psychose angesehen. Welche Lehrmeinung korrekt ist, sei hier dahingestellt. Aber eines ist gewiss: "Wie Du in den Wald rufst, so tönt es zurück". Wenn ein Mensch in grosser Angst, aus tiefem Kummer, aus dummer Neugier oder vom Hass verzehrt, die Totengeister anruft, so erhält er eine entsprechende Antwort. Fast immer von falschen und niedrigen Geistern. Oder von seinem eigenen psychotischen Unterbewusstsein, das mit Gott überhaupt nichts gemeinsam hat. Auf keinen Fall sind die im Alten Testament aufgezeichneten Befehle Gottes, zum Niedermetzeln aller Gefangenen inklusive Frauen und Kinder, wahre Aussagen Gottes. Es handelt sich hier lediglich um schreckliche Antworten von niedrigen Dämonen oder tatsächlich um eine Geistesgestörtheit. Die biblische Antwort vom Richter Samuel an König Saul verrät lediglich etwas über die Charakterveranlagung des verzweifelten Fragers und des rachsüchtigen Richters Samuel. Aber sie besagt nichts, aber auch gar nichts, über Gott. Im Gegenteil: Dieser Aufruf zum Mord, wie er im Alten Testament steht, ist pure Gotteslästerung und ein absoluter Unfug. Sollte ihr Pfarrer, Priester oder Rabbiner diesen Sachverhalt nicht einsehen, dann dürfen sie getrost und ohne schlechtes Gewissen aus ihrer religiösen Gemeinschaft austreten. These 2: Die Sintflut-Weltzerstörung Welches Ereignis hat die Menschheit am tiefsten geprägt und sich in deren Psyche eingeätzt? Von woher stammt diese unbestimmte und ausufernde Angst vor dem Allmächtigen und Unbestimmten? Wie konnte beim Menschen eine derartige Gottesfurcht entstehen, um selbst Menschenopfer in Betracht zu ziehen? Welche Urkatastrophe hat beim Menschen ein solches Trauma hinterlassen, das sein Gottesbild in eine zornige, rücksichtslose und alles niedermetzelnde Gottheit verwandelte? Wenn es eine Antwort darauf gibt, dann kann es nur die weltumspannende Grosskatastrophe der Sintflut gewesen sein. Von ihr wird nicht nur im Alten Testament, sondern bei allen Völkern rund um den Erdball berichtet. Der Weltuntergang und die Vernichtung des Menschen ist ein Archetypus, der bei allen Völkern und Kulturen vorkommt. Aus diesem Grunde wird hier die Geschichte der Sintflut nach dem heutigen Erkenntnisstand geschildert. Dank den naturwissenschaftlichen Forschungen in Geologie, Biologie, Physik und andern Wissenschaften und aufbauend auf den uralten nur mündlich überlieferten Schilderungen anderer Völker erhalten wir das Werkzeug, die Aussagen des Alten Testamentes zur Genesis richtig einzuordnen. Die Genesis ist die äusserst präzise Schilderung der Ereignisse und des folgenden Überlebenskampfes nach dieser grauenhaften, die Menschheit beinahe auslöschenden Katastrophe und keinesfalls die Entstehungsgeschichte des Universums, wie es uns die Kirchen noch immer weismachen wollen. Das Alte Testament ist ein historisch interessantes Dokument mehrerer Wüstenvölker im arabischen Raum, das bereits vor rund 2000 bis 500 Jahren vor Jesus Christus entstand. Ein Werk geeignet für Historiker und Anthropologen. Aber als Grundlage für eine Philosophie des 21. Jahrhunderts oder gar als Buch der Ethik ist es heute absolut am falschen Platze. Falls das Christentum überleben will, muss es diesen alten Zopf endlich abschneiden. Je früher, desto besser. Die Sintflut im Jahre 7750 vor Jesus Christus Kein Geschehnis hat die Menschheit mehr geprägt und verunsichert als die Sintflut im Jahre 7550 vor Christus. Das Professorenehepaar Dr. Alexander Tollmann*, Geologe und Ordinarius an der Universität Wien und seine Frau Dr. Edith Tollmann ebenfalls Geologin, datieren die Sintflut auf gut 9550 Jahre (Fehlerquote +/- 50 Jahre) zurück. Diese exakte Altersbestimmung überrascht wohl den geneigten Leser. Sie erfolgte derart präzise dank interdisziplinärer wissenschaftlicher Untersuchungen wie Radiokarbonmessungen, Dendrochronologie (Auszählung der Jahresringe von Baumstämmen), chemischen- und geologischen Analysen sowie dem Vergleich mit den Datierungsversuchen anderer Wissenschaftern. * Und die Sintflut gab es doch, Verlag Droemer Knaur 1993. Das Buch "Und die Sintflut gab es doch" gehört weltweit zum Besten, was zum Thema Sintflut geschrieben wurde und wird vom Laien auch verstanden. Alle Angaben stammen aus diesem Werk, das mit viel Respekt gegenüber der Wissenschaft aber auch gegenüber der Mythologie der Völker aller Kulturkreise rund um den Erdball entstand. Der heranrasende Sintflut-Komet, der von den Menschen beobachtet wurde, hatte sich in sieben glühende Hauptfragmente aufgeteilt, die jedes für sich über die ganze Erde verstreut ihre Zielgebiete ansteuerten. Die Zahl Sieben spielt fortan in der Bibel wie auch in anderen Mythologien rund um den Erdball eine besondere Rolle. Alle Hauptfragmente schlugen in den Ozeanen auf, lediglich kleinere Splitter trafen das Festland. Die Impaktorte sind: Die Südchinesische See auf der Höhe von Vietnam, in der Tasmanischen-See südöstlich von Australien, im Indischen Ozean, im Nordatlantik westlich von Norwegen, im Mittelatlantik nahe der Azoren, im Ostpazifik westlich von Panama und im Südpazifik auf der Höhe von Feuerland. Die Folgen waren grauenhaft, alle menschliche Vorstellungskraft übertreffend. Das Impaktbeben überquerte die ganze Erde. Die Erdoberfläche bewegte sich wie eine Welle als wäre sie aus Wasser und brachte jedes Gebäude zum Einsturz und entwurzelte und schleuderte die Bäume in die Luft wie Streichhölzer. Die Flutwellen überquerten grosse Teile der Kontinente und ganze Gebirgszüge. Ein entfesselter Vulkanismus zerstörte die Atmosphäre. Feuerstürme und Weltenbrand versengten alles, was in den Weg kam. Die Impaktnacht verursachte unsägliche Angst und im drauffolgenden Impaktwinter sowohl auf der Nord- und Südhalbkugel erfroren und verhungerten beinahe die letzten Überlebenden. Was nicht vom Sturzregen ertränkt wurde, musste sich gegen Feuerwasser und kochende Ozeane schützen, die ebenfalls zur Zerstörung des Lebens, auf der Erde und im Wasser das ihrige beitrugen. Und wer noch immer überlebt hatte, wurde durch Umweltgifte getötet. Der Impakt verursachte eine riesige Bildung von Stickoxiden. Es regnete Salpetersäure vom Himmel, die alles Lebendige, ob Pflanzen, Tiere oder Menschen verätzte. Die massenhafte Produktion von Stickoxiden und Salpetersaure zerstörte ihrerseits die schützende Ozonschicht und harte UV-Strahlung erreichte ungeschwächt die Erdoberfläche. Die Strahlen schädigten nicht nur die Überlebenden der Sintflut Katastrophe, sondern auch die nachfolgenden Generationen. Und um das Mass des Horrors endgültig voll zu machen: die hohen Impakt-Temperaturen von 100'000 ° Celsius bei den Einschlagsorten führten zur Bildung von radioaktiven C14-Kohlenstoffisotopen. Diese lebensgefährliche Radioaktivität dezimierte auf Generationen hinaus die menschliche Spezies. Die Zerstörung vernichtete ganze Völker und verstrahlte die nachfolgenden Generationen mit verheerenden Auswirkungen auf Leib und Seele. Volkssagen
und Legenden aus der Gegend des heutigen Vietnams und auch anderer Teile
Asiens berichten, 90% aller Kinder kamen mit schwersten körperlichen
Missbildungen, fehlenden und verkrüppelten Gliedern zur Welt. Dies
war eine Folge der starken Radioaktivität, deren Ursachen die Völker
natürlich nicht erkannten. Diese Aussagen wurden im 20. Jahrhundert
erhärtet durch entsprechende Erfahrungen aus Japan. Auch in Japan
beobachtete man nach dem Atombombeneinsätzen auf Hiroshima und Nagasaki
ungewöhnlich stark strahlengeschädigte Nachkommen, Missgeburten,
Zyklopen mit einem Auge und vermehrt Totgeburten. Die Sintflut - wie sie in der Bibel beschrieben wird Die Sintflut wie auch die andern, früheren Weltkatastrophen: Impakte, Vulkanausbrüche, Polumkehrungen oder schwerwiegende tektonische Verschiebungen, welche die Menschheit dezimiert aber nicht vollständig ausgelöscht haben, mussten zwangsläufig bei sämtlichen Völkern aller Kontinente tiefe Spuren hinterlassen. Diese Angst vor der Sintflut, oder anders ausgedrückt vor der grossen Katastrophe ist ein Archetypus, beschrieben vom Schweizer Psychiater C.G. Jung, der bei allen Völkern im Unterbewusstsein vorkommt. Die Erinnerung an die letzte weltumspannende Katastrophe ist in der Sagenwelt, wie auch in der Bibel noch erhalten. Auch in dieser Hinsicht haben Alexander und Edith Tollmann mit Akribie, grossem Aufwand und entsprechendem Sachverstand, die Sagen der verschiedensten Völker von allen Kontinenten zusammengetragen und die Genesis des Alten Testaments dementsprechend neu interpretiert. Die Genesis oder Schöpfungsgeschichte (Erstes Buch Mose Kapitel 1) lautet in wenigen Worten zusammengefasst sinngemäss: Am
ersten Tag erfolgte die Schaffung von Himmel und Erde und des Lichtes Betrachten wir den zeitlichen Ablauf dieser Genesis, so sollte heute jedem Erdenmenschen klar sein: Licht und Sonne sind ein- und dasselbe. Die Erde kann gewiss auch nicht älter sein, als die Sonne und Gestirne, die erst am vierten Tage erschaffen wurden. Die Trennung von Meer und Land erfolgte mit Sicherheit nicht vor der Entstehung der Gestirne. Auch die Vögel erschienen nicht vor den Landtieren, sondern haben sich aus diesen entwickelt. Die Genesis wurde mit Gewissheit nicht unter göttlicher Anleitung oder Eingebung geschrieben. Gott irrt sich nicht so stümperhaft. Wer weiterhin behauptet, die Bibel und vor allem das Alte Testament sei die Heilige Schrift, stempelt Gott zum Idioten. Das Alte Testament und seine Sagen wurden von einem Wüstenvolk nach bestem Wissen und Gewissen der damaligen Zeit und Vorstellungsvermögens geschrieben. Leider gibt es noch immerviel zu viele unverbesserliche Fundamentalisten bei Juden, Christen und Moslems, die an der wortgetreuen Interpretation der Genesis und vieler anderer Gebote festhalten. Unser Pfarrer imponierte mir, wie er in den frühen sechziger Jahren im Religionsunterricht ganz ehrlich gestand, die Theologie stünde vor grossen Problemen, wie die Schöpfungsgeschichte zu interpretieren sei. Die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse und die Aussagen im Ersten Buch Moses beinhalteten unlösbare Widersprüche. Diese Aussage hat mein Vertrauen in die Bibel natürlich keinesfalls gestärkt. Aber meine Achtung vor der Ehrlichkeit und Integrität dieses anständigen Mannes wurde bestätigt. Noch vor hundert Jahren, hätte eine ähnliche Aussage, dem Herrn Pfarrer seine Stelle und Ehre gekostet. Im Mittelalter wäre er für ein solches Eingeständnis verbrannt worden, denn jegliche Kritik an der Bibel galt als Ketzerei. Das geistige Mittelalter herrscht aber immer noch in weiten Teilen der Welt. Eigentlich in allen Ländern, wo der Islam Staatsreligion ist. Aber auch in Israel bekämpfen sich zwei Brudervölker, die Juden wie auch die Palästinenser sind blutsmässig reine Araber, auf das Blutigste. Die Genesis beginnt mit den Worten: "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer." Am Anfang nach der Sintflut war die Erde tatsächlich wüst und leer. Bei der Genesis handelt es sich überhaupt nicht um die Entstehungsgeschichte der Welt, wie von allen Theologen des Judentums, Christentums und des Islams mit Hartnäckigkeit behauptet wurde und wird. Nein es geht hier um die bildhafte, äusserst zutreffende und korrekte Beschreibung eines verschreckten Hirtenvolkes über die Vorgänge und zeitlichen Abläufe beim traumatischen Sintflut Geschehen. · Am ersten Tag (Zeitperiode) war das Chaos der Sintflut mit Sturzregen. Korrekt wäre der Ausdruck: Sturzströmen, Sintflutwogen und grauenhafter Staubentwicklung. Es folgte eine Impaktnacht, welche die Himmelslichter auslöschte. Dann kam das Licht ganz diffus und ganz allmählich stärker werdend wieder zurück. Himmel und Erde konnten wieder unterschieden werden · Am zweiten Tag entstand endlich ein Silberstreif am Horizont und dieses Licht trennte wieder die chaotischen Wasser - denn es schüttete wie aus Kübeln - in Wasser des Himmels (Sturzbäche von Regen) und der Erde (Überschwemmungen). · Am dritten Tag zogen sich, die durch die verschiedenen Ozean-Impakte weit über alle Kontinente vorgedrungenen Sturzwellen, wieder in die Ozeanbecken zurück und gaben allmählich das Land wieder frei. Die Vegetation kam langsam zurück. · Am vierten Tage wurden die Lichtverhältnisse derart besser, dass zwischen Sonne und Mond zu unterscheiden war. Und schliesslich konnte man sogar die Sterne wieder am Firmament sehen. · Am fünften Tage kehrten die Meerestiere und die Vögel auf das vom zurückweichenden Wasser freigegeben Land zurück. Es trifft zu: In den Tiefen der Weltozeane, bestanden die besten Überlebenschancen für die Tiere. Darum tauchten die Meerestiere nach der Sintflut zuerst auf, gefolgt von den Vögeln. · Am sechsten Tage fanden auch die Landtiere, nach dem Entstehen einer neuen Vegetation, wieder eine Möglichkeit der Neuansiedelung. Und am Schluss kam der Mensch. ·
Der siebte Tag: Ruhetag. Auf allen Dogmatikern und sturen Besserwissern, aber auch auf den aus Feigheit und Bequemlichkeit schweigenden Theologen, lastet der Vorwurf, die überholte Kirchenlehre endlich zu reformieren. Das von der Zeit längst überholte Alte Testament muss endlich aus der Kirchenlehre gestrichen werden. Es möge Studienrichtungen der Theologie, Geschichte oder Anthropologie weiterhin als Geschichtsmaterial und als Quelle über das Zusammenleben kriegerischer Wüstenstämmen dienen. Die Bezeichnung Heilige Schrift ist für dieses Buch wohl die absurdeste Definition und kommt einer eigentlichen Verhöhnung Gottes gleich. Ein Zeugnis der Feigheit aller christlichen Kirchen, ein längst überfälliges, heisses Eisen anzupacken. Wer das Alte Testament auch nur einigermassen kennt, ist über den grausamen und unerbittlichen Umgang und die praktizierte Intoleranz zwischen Israelis und Palästinensern im "Heiligen Land" kaum erstaunt. Da der Geist des Alten Testamentes auch von Mohammed in die muslimische Heilslehre integriert wurde, ist es auch dort ein Bremsklotz und der Hauptgrund für die minderwertige Stellung der Frau. Als Buch der Ethik hat es für immer ausgedient. |
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