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Terror Islam Auch in der arabischen Welt gibt es Stimmen, leider sind es viel zu wenig Rufer in der Wüste, die der islamistischen Verrohung entgegentreten. Abdel Rahman al-Rashid, Direktor des in Dubai stationierten 24-Stunden Nachrichtensenders Al Arabiya spricht Klartext: Fest steht: Nicht alle Muslime sind Terroristen. Fest steht aber auch: Fast alle Terroristen sind Muslime. Das einzugestehen ist sehr betrüblich." In der Tat, wo immer heute ein grosses Verbrechen oder Unglück geschieht, instinktiv stellt sich die Frage, ob wieder einmal islamische Fanatiker zugeschlagen haben. Das Terrorattentat im Schulhaus von Beslan übertrifft in seiner Grausamkeit, Gnadenlosigkeit und Unbarmherzigkeit selbst den Anschlag auf das World Trade Center in New York. Wer mit voller Absicht unschuldige Schulkinder als Geiseln gefangen nimmt und misshandelt, hat die Evolutionsstufe, um zu Recht als Mensch eingestuft zu werden, definitiv verlassen. Die westliche Welt befindet sich de facto in einem von den Islamisten aufgezwungenen Kriegszustand. Die Kampfansagen und all die Terrorakte der Al Kaida und ihrer Gesinnungsgenossen gegen die Werte des Westens entsprechen einer Kriegserklärung. Terrorismus ist Krieg. Er richtet sich bewusst gegen Unschuldige. Die Gesellschaft soll im Marke getroffen werden, um diese auf intrigante Weise zu destabilisieren. Unsere Demokratien sind leider bereits geschwächt. Die geheimen und illegitimen CIA-Foltergefängnisse, deren Existenz vom geistig überforderten US-Präsidenten Bush nach Jahren des Leugnens am 6. September 2006 erstmals offiziell eingestanden wurden, sind die völlig falsche Antwort. Die Al Kaida hat tatsächlich bereits einen Etappensieg errungen. Demokratische Werte, wie die absolute Ächtung der Folter und Betonung der Menschenwürde, wurden viel zu stark ausgehöhlt. Wir passten uns den andern an. Eine Spirale, die stetig abwärts führt! Tatsache ist, wir kommen um ganz unangenehme Fragen nicht herum. Wann findet die Justiz eine glaubhafte Antwort auf Terrordelikte mit drastisch beschleunigten Justizverfahren, wie in Kriegszeiten praktiziert? Mit den Instrumenten der heutigen Justiz verfügen wir über keine griffige Antwort, um auf eklatante Bedrohung unserer freien Gesellschaft durch den internationalen Terrorismus adequat zu reagieren. Anstatt heimlich und feige das illegale und abscheuliche Treiben der CIA in Europa halbherzig zu tolerieren, sollten wir ehrlichere Abwehrmassnahmen treffen. Eine rasche und schlagkräftige Justiz entwickeln, die tatsächlich eine Abschreckung erzielt. Weil die zukünftigen Täter wissen, ihre Untaten würden unverzüglich geahndet. Streng geahndet, aber im Namen des Gesetzes und unter Ausschluss von Tortur und Gewalt. Unsere hochentwickelte Justiz, konzipiert für eine reife und kosmopolitische Gesellschaft, mit klarer Betonung auf dem Gedankengut der Toleranz und der Achtung vor dem Individuum, wird von diesen Hetzern und Verblendeten ad absurdum an der Nase rumgeführt. Da die terroristische Täterschaft über reichliche finanzielle Mittel verfügt, wird der Rechtsweg ausnahmslos über sämtliche Instanzen ausgenutzt. Die Hauptkosten für diese jahrelang geführten und ausufernden Prozesse bezahlt der westliche Steuerzahler. Selbst die grössten Missetäter und Aufhetzer verschaffen sich auf diese Art Verschnaufpausen von Jahren, bevor sie an ihre bedeutend weniger zimperlich reagierenden Geburtsländer ausgeliefert werden können. Erst nachdem sie das entsprechende Gastland in Millionenhöhe geschädigt haben, fliegt dieser Abschaum in Sondermaschinen in die Heimatländer zurück, sofern überhaupt ein Abkommen über die Rücknahme dieser verblendeten Massenmörder besteht. Während
sich die Armeen mit ständig neuen Leitbildern und modernen Waffentechnologien
der globalen Veränderung und Bedrohungssituation anpassen, glaubt
die Justiz weiterhin daran, mit Samthandschuhen den Krieg gegen den unsere
Gesellschaft zerstörenden Terrorismus zu führen. Europa zeigt
sich stolz, die Todesstrafe abgeschafft zu haben. Aber kann diese Errungenschaft
langfristig auch bezahlt werden? Ein einziger Tag im Hochsicherheitsgefängnis
kostet den Steuerzahler Euro 200 und mehr. Wenn die Justiz ihren Auftrag
nicht mehr im nationalen Interesse und sicherlich in noch grösserem
Masse zur Aufrechterhaltung des religiösen Friedens ausführen
kann, dann gleitet Europa Richtung Chaos, zu offenen Wutausbrüchen
mit all seinen Konsequenzen ab. Und diese Wut wird die Falschen treffen.
Den unschuldigen islamischen Immigranten, der zufällig in der Nähe
wohnt. Auch die Einführung von Kriegsrecht muss im ganzen Westen ins Auge gefasst werden. Alles andere ist ein gefährliches Wegschauen und verweichlichte Dekadenz. Diese Verschärfung der Gesetze dient nicht nur dem Schutze der Demokratien, sondern wird insbesondere der überwältigenden Mehrheit der bereits ansässigen Muslime zugute kommen, die ein friedliches und ehrliches Leben in ihren Gastländern führen wollen. Wenn wir den islamistischen Abschaum aber nicht endlich mit Härte und Konsequenz verfolgen, schlägt der Hass der geplagten und verunsicherten Bevölkerung generell auf alle Muslime rüber. Und die Geschichte zeigt es, die Zeche bezahlen beinahe immer die Falschen. Auch in der Dritten Welt wird im Namen des Islams getötet. Die muslimischen Reiterbanden im Sudan vergewaltigen und morden jetzt nicht mehr nur die schwarze christliche Minderheit, sondern neuerlich selbst ihre schwarzen Glaubensbrüder. Wir Christen aus der Ersten Welt bezahlen die UNO- und IKRK-Kosten, um diese Muslime vor dem Tode durch ihre eigenen Glaubensgenossen, die auf uns mit blosser Verachtung herabsehen, zu bewahren. Diese unrühmliche Tatsache sollte den noch zur Vernunft hin tendierenden Mohammedanern in Erinnerung gebracht werden. Muslime töten Muslime und die islamischen Gesellschaften sind nicht fähig, diesem Verbrechen, das vor ihrer eigenen Haustür stattfindet, den Riegel zu schieben. Abdel Rahman al-Rashid beklagt: "Ob man die Attentate in ihrer Gesamtheit betrachtet oder jedes für sich: Diese Bilder sind grausam, beschämend und entwürdigend für uns Muslime. Was sie zeigen, ist wirklich geschehen. Dieser Realität sollten wir uns stellen, statt uns vor diesen Bildern zu verstecken oder sie gar zu rechtfertigen und wie so oft in wohlklingenden Texten und Predigten unsere grossen historischen Leistungen zu beschwören. Es wäre ein Leichtes, uns selbst zu kurieren, wenn wir nur anerkennen würden, dass wir in einer kranken Gesellschaft leben. Diese Selbsterkenntnis wäre der erste Schritt zur Besserung. Die Terroristen sind unsere Söhne. Unsere verstümmelte Kultur hat sie zu dem gemacht, was sie sind. Es liegt an uns, sie aufzuhalten." Dieser Mann zeigt Mut. Eine solch direkte Sprache mag in einer offenen Gesellschaft wie in der freien Schweiz an der Tagesordnung liegen. In einer religiös verblendeten Umgebung führt sie zu einer gefährlichen Exponierung. Eine derart ungeschminkte Selbsterkenntnis genügt fehlgeleiteten Islamisten vollauf, solch ehrliche, aufgeweckte und noble Vertreter des Islams zum Schweigen zu bringen. Wenn aber die letzten Mahner zur Mässigung verstummen, dann wird es noch gefährlicher auf unserem Erdball. Der ganze Nahe Osten ist eine kranke Region. Mit noch kränkeren und totalitäreren Gesellschaftsformen, in denen leider tatsächlich nur noch eine verstümmelte Kultur gedeiht. Kein einziges semitisches Land respektiert bedingungslos die Meinungsfreiheit und Menschenrechte. Vielleicht stehen sie auf dem Papier, aber in der Praxis sieht es je nach Land ganz anders aus. Ob Islam oder Judentum, die Religion übt eine zu starke Rolle und zu grosse Machtentfaltung im öffentlichen Leben aus. Während dies im Falle Israels in gewissen Masse nachvollziehbar ist, da dieses Land sich in seiner Existenz bedroht fühlt und aus Angst überreagiert, könnten die arabischen Länder ohne ihre Identität zu verlieren, den klerikalen Einfluss zum Wohle des Weltfriedens zurückbinden. Bedroht der Islam unsere multikulturelle Gesellschaft? Der Islam kann tolerant oder aggressiv ausgelegt werden. Ähnlich wie alle andern Weltreligionen steckt auch er voller Widersprüche und Inkongruenzen. Es ist schlussendlich aber immer der einzelne Mensch, der Imam, der den Ton angibt und die Gläubigen aufhetzen oder zur Besonnenheit aufrufen kann. Die Mentalität, Charakterveranlagung und menschliche Reife der Imame entscheidet über das Zusammenleben mit der Christenheit und andern Glaubensbekenntnissen. Um ihnen dies an einem praktischen Beispiel zu erläutern, möchte ich anhand meiner eigenen erlebten Militärzeit aufzeigen, wie der einzelne Mensch in einem geschlossenen oder totalitären System unverhältnismässig das Umfeld prägen kann. In der Infanteriekaserne Zürich gab es zu meiner Zeit einen Schulkommandanten im Range eines Obersten, Instruktoren für jede Kompanie im Mayors- oder Hauptmannsrange und Oberleutnants, die den Kompaniekommandanten abverdienten, um Hauptmann zu werden. Auf der Zugsstufe dienten Leutnants und als Unteroffiziere gab es Korporale. Über uns allen stand das Militärgesetz, das vom Schulkommandanten, der offensichtlich auch Humor besass, wie folgt kurz erklärt wurde: Paragraf 1: Der Vorgesetzte hat immer Recht. Paragraf 2: Sollte der Vorgesetzte wider aller Erwartungen trotzdem einmal Unrecht haben, tritt automatisch Paragraf 1 in Kraft. Man könnte nun annehmen, für alle Rekruten sei der Militärdienst in etwas der Gleiche gewesen. Dem war aber nicht so. Es gab riesige Unterschiede. Nicht das Militärgesetz, nicht der Schulkommandant, nicht das geschriebene Wort ist entscheidend. Der direkte Vorgesetzte, der Oberleutnant prägt das Leben einer Kompanie. Wenn ein Streber oder Komplexhaufen, oder noch schlimmer, die Kombination davon auf Kosten der Soldaten sich profilieren will, in seinem Ergeiz die andern Kompaniekommandanten immer auszustechen trachtet, dann wird der Dienst für die Untergebenen zur Hölle. Diese rücksichtslosen Streber gehen über Leichen, wenn sie nur weiterkommen. Unser Kompaniekommandant, eine Miniaturausgabe von Mann, aber immer noch etwas grösser als ein Liliputaner hiess kompanieintern, inklusive der ihm unterstellten Offiziere, nur das Giftzwergchen. Aber dieses Imponierkerlchen hat es uns gegeben. Die
Virulenz des Islams beruht nicht ausschliesslich in seiner Botschaft.
Der Koran enthält in völliger Inkonsequenz neben Aufrufen zur
Toleranz auch einige extreme Befehle zur Missionierung der Andersgläubigen.
Diese brutalen Missionierungsaufrufe gilt es zu reformieren, wie auch
das Dogma von der Unfehlbarkeit und Endgültigkeit der Lehre Mohammeds.
Da aber von allen drei "Weltreligionen", die aus der gleichen
intoleranten Quelle stammen, keine reformatorische Einsicht zu erwarten
ist, müssen religiösen Dogmen wie die gewaltsame Missionierung,
die Behauptung der Unfehlbarkeit, die Definition der Minderwertigkeit
der Frau etc. per Gesetzgebung in den Grundrechten betreffend Religionsfreiheit
verboten und entschärft werden. Ganz
wenige Menschen äussern den Wunsch und haben die Kraft, völlig
alleine, nur auf sich gestellt, durch die Welt zu gehen. Selbst asoziale
Aussenseiter suchen sich ihre Gruppe, in der sie Achtung, eine gewisse
Geborgenheit und Schutz finden. Der normale Mensch braucht den andern
Menschen, um aus der gegenseitigen Resonanz Selbstwertgefühl und
menschliche Anteilnahme zu erhalten. Nur die Gruppe macht den Einzelnen
stark und sie gibt ihm auch moralischen Halt. Im Westen mit seiner kalten
und leistungsorientierten Gesellschaft bleibt das Gefühl der Gruppe,
der Geborgenheit und Solidarität bei immer mehr verunsicherten Menschen
auf der Strecke. In den Unternehmungen heisst es heute "Hire and
Fire" und die Familien haben als Band des Schutzes des einzelnen
Familienmitgliedes immer mehr an Bedeutung verloren. Mohammed hat instinktiv einen wunden Nerv der Menschheit getroffen. Die grösste Gefahr und die eigentliche Kraft des Islams steckt in seiner ihm eigenen Gruppendynamik. Eine Dynamik, die der Masse bedarf und im Gleichschritt mit ihr, eine überproportional anwachsende Energie entwickelt. Ein Monstrum, das den Islam definitiv und unhaltbar ausufern lässt, sobald er die Religionsmehrheit in einem Staate erlangt hat. Seine kulturelle Bereicherung und Dialogfähigkeit als Glaubensgemeinschaft in der Diaspora, funktioniert ab einer kritischen Grösse und Machtentfaltung leider nicht mehr. Diese Aussagen sind weder Polemik noch Angstmacherei, sie werden von der Geschichte hieb- und stichfest belegt. Wir können aus falsch verstandener Toleranz oder aus Bequemlichkeit vor der erlebten Vergangenheit die Augen verschliessen. Aber es soll keiner kommen: "die Geschichte lügt." Es gibt die hartgesottenen, dreistdummen Holocaust-Lügner, aber viele Menschen wie Du und ich, übersehen gewisse unangenehme Wahrheiten ebenfalls geflissentlich. Bei Bevölkerungsmehrheit im Staate wird die gruppeninhärente Dynamik des Islams zur Bedrohung für alle anderen Kulturen. Wie Unkraut alles andere überwuchert und die ursprüngliche natürliche Vielfalt der Arten unterdrückt, hat der Islam alle vor ihm bereits bestehenden Kulturen und Religionen beiseite gedrückt. Selbst in der Türkei, dem einzigen muslimischen Land mit laizistischer Verfassung, ist die Religionsfreiheit für Christen auch heute noch nicht garantiert. War vor hundert Jahren noch jeder fünfte Osmane in Kleinasien ein Christ, so ist die Christenheit heute auf kümmerliche 0,1% der türkischen Bevölkerung geschrumpft. Die jüdischen und christlichen Gemeinden sind sozusagen verschwunden und auch die mohammedanischen Aleviten, die für Religionsfreiheit (Laizismus), Menschenrechte und die Gleichberechtigung der Frau in der Gesellschaft eintreten, sind Bürger zweiter Klasse im eigenen Lande. Von religiöser Pluralität kann man mit absoluter Sicherheit im arabischen Raum und in ganz Nordafrika nicht sprechen. Die einzige Ausnahme sind die alten Kopten in Ägypten. Sie praktizierten das Christentum seit Jahrhunderte vor dem Siegeszug des Islams in Ägypten. Auch die Kopten leiden unter Schikanen und Einschränkungen und halten sich deshalb ganz bewusst im Hintergrund. Während das von den offiziellen Kirchen praktizierte Christentum in Europa viele Gläubige nicht mehr erreicht, die Landeskirchen schrumpfen und auf der Suche nach der Wahrheit haben viele Menschen auch vor der Berührung mit andern Religionen und Ideen überhaupt keine Angst, scheint der Islam keinen einzigen Gläubigen zu verlieren. Nur schon aus diesem Grunde sollte man annehmen, die Europäer würden mit Respekt zu dieser Religionsgemeinschaft aufschauen. Üblicherweise werden Sieger verehrt und als Vorbild betrachtet und entsprechend nachgeahmt. Dem ist aber nicht so. Der Islam vermittelt dem aufgeklärten Menschen ein mehr als zwiespältiges Bild. Er sieht eine Religionsgemeinschaft, die wie versteinert in den eigenen Dogmen erstickt. Die Rechte der Frau werden unterdrückt, die Femina wird praktisch aus der Öffentlichkeit verbannt. Tagesschau-Berichte aus Arabien oder Pakistan erwecken den Eindruck, als existierten überhaupt keine Frauen. Welche
Religion oder welche Gesellschaftsform ist aber tatsächlich die Stärkere?
Ich habe hier ganz bewusst Gesellschaftsform geschrieben, da der Islam
Religion, Politik und Justiz verknüpft und in der gelebten Praxis
in allen muslimischen Ländern, ohne Türkei, eine Gesellschaftsform
darstellt. Was spricht gegen die Ansicht, der Islam sei der klare
Sieger, da keiner seiner Gläubigen austritt, aber immer häufiger
vereinsamte und verunsicherte Christen zum Islam konvertieren? Wie keine andere Religion betrachtet sich der Islam in seiner Selbsteinschätzung nicht nur für das Seelenheil zuständig. Er verlangt ultimativ auch die Verantwortung und Übertragung der Macht für den Bereich der Politik und Gesellschaft. Anstelle eines Grund- oder Zivilgesetzes wie in allen modernen Staatswesen üblich, haben viele islamischen Staaten den Islam als Verfassung. Je nach Land sind 20% - 40% aller Mohammedaner als strenggläubig einzustufen. Wird die Scharia als Gesetz angewandt, die sich gegen die Menschenrechte und insbesondere gegen die Entfaltung der Frau richtet, schreiten diese Nationen zurück ins Vormittelalter, zurück in die menschliche Steinzeit. Zurück zu einer inhumanen Justiz, die Steinigungen anordnet und auch ausführt. Während in modernen Staaten die Exekutive, Legislative, Justiz und Kirche getrennte Machtblöcke darstellen, welche aus Eigeninteressen oder Eigennutz ihre Machtpositionen gegeneinander ausspielen, läuft in den islamischen Länder, die Macht bei einigen wenigen Leuten zusammen. Diese Personen erhalten dadurch eine unakzeptable und gefährliche Machtfülle, die jeglicher Willkür und Ungerechtigkeit Tür und Tor öffnet. Jede Organisation und dies gilt selbstverständlich auch für Religionsgemeinschaften, die keine Austritte akzeptieren oder in der Praxis kennen, sind generell als gefährlich einzustufen. Sie besitzt offensichtlich sektenähnliche Charakterzüge. Zu Zeiten Adolf Hitlers gab es bei der NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiter Partei) nur Parteieintritte und keine Abgänge. Die einzigen Parteimitgliederverluste waren die an der Front oder durch Bomben gefallenen Soldaten und Zivillisten. Warum wohl? Ein freiwilliger Parteiaustritt hätte ganz böse Konsequenzen nach sich gezogen. Aus Angst und zur persönlichen Sicherheit wollte jedermann lieber dabei sein. Sich gehorsamst unterordnen, weil eine Ausgrenzung aus dem Kollektiv unverhältnismässig teuer bezahlt wurde. Dieser Vergleich soll keinesfalls den Islam mit der Nazi-Ideologie gleichstellen. Es geht hier lediglich darum, ein gesellschaftspolitisches Phänomen aufzuzeigen, wie eine übermächtige Ideologie die Meinungsvielfalt abwürgt. Zu diesem Zwecke erlauben sie mir einen kurzen Abstecher in die Psychologie, um ihnen das Verhalten der menschliche Natur etwas genauer zu erklären. Um den Islam wirklich zu verstehen, wäre es völlig falsch, nur den theologischen Ansatz zu studieren. Wir müssen den Einzelnen, das Individuum und die Gruppe begreifen! Analysieren wie der einzelne Mensch reagiert und handelt! Darum kommen wir um die Psychologie nicht drum herum. Das Monstrum Masse oder die Entartung des Einzelnen Jede Medaille hat zwei Seiten und auch in der Psychologie gibt es sehr unterschiedliche Betrachtungsweisen oder Interpretationen. Es sollen hier zwei berühmte Ärzte und Psychologen zu Wort kommen. Beide waren ursprünglich Schüler Freuds, die sich von diesem schliesslich abwandten und die noch junge Lehre der Psychologie mit ihren eigenen Erkenntnissen vertieften und ergänzten. Beim einen handelt sich um den Österreicher Alfred Adler, der dem Monismus anhing. Eine These, die jede Erscheinung auf ein einheitliches Prinzip zurückführt: "Der Mensch ist generell von Natur aus gut". Der zweite Arzt und Psychologe, der Schweizer Carl Gustav Jung hingegen vertrat den dualistischen Ansatz, der die Zweiheit oder Gegensätzlichkeit betont: "Die menschliche Natur besteht nicht nur aus Licht, sondern auch aus reichlich Schatten". Adler betonte die Bedeutung der sozialen Existenz. Der Mensch ist zwingend auf die Gemeinschaft hingewiesen, da er von der Mutter Natur stiefmütterlich ausgerüstet wurde. Alleine würde er eine Beute wilder Tiere. Nur die Gemeinschaft verhinderte die Ausrottung der menschlichen Spezies. Die Schwächeren schliessen sich zusammen und daraus erwachsen ihnen Kräfte, um das Dasein erfolgreich zu verwirklichen. Es liegt im Wesen der Schwächlichkeit, die den Menschen zur Gemeinschaft zwingt. Adler erkannte wie Jung auch die massenpsychologischen Effekte. Er wertete sie aber im Gegensatz zu Jung eindeutig positiv. Gemäss Adler stellt die Masse das Gemeinschaftsgefühl viel stärker in den Vordergrund als der Einzelne es tun könnte und daraus erklärt sich seiner Ansicht nach das massenpsychologische Phänomen. Wenn die Masse sich bewegt und Wünsche formuliert, wird ein jeder im Strudel mitgerissen. Die eigenen Überlegungen und Gedanken werden zurückgedrängt und in der Masse handelt das Individuum anders, ale es alleine entscheiden würde. Eine gegensätzliche Erkenntnis und Bewertung stammt von C. G. Jung, ehemaliger Direktor der psychiatrischen Anstalt Burghölzli in Zürich. Jung erkannte, ein Gruppenerlebnis findet auf einem tieferen Bewusstseinsniveau statt, als wenn es individuell erlebt wird. Jeder von uns hat das schon gesehen oder persönlich erlebt. Wenn sich viele Menschen in einem gemeinsamen Gemütszustand versammeln, entsteht eine Art Gesamtseele aus der Gruppe, die in ethischer Wertung hierarchisch unter derjenigen der Einzelseele steht. Häufig wird in diesem Zusammenhang auch von der Massenpsychose gesprochen, wie beispielsweise die von Pop Konzerten bekannte Hysterie und die Schreikrämpfe der Teenies. Bei grossen Massenveranstaltungen kann diese Gesamtseele sozusagen auf das Niveau einer Tierseele absinken. Der Mensch verliert seine Individualität und wird das Opfer seiner Suggestionsempfänglichkeit. Er entledigt sich zu einem Teil oder ganz seiner Eigenverantwortung und ergibt sich seinen Urinstinkten. Drei konkrete Beispiele aus dem Sport, der Politik und Religion sollen diese Aussagen veranschaulichen. In London war ich als "neutraler" Zuschauer bei einem Stadtrivalen Fussball Derby dabei. Wir alle wissen, Fussball wird in England sehr ernst genommen und es geht in der First Division auch um viel Geld und Prestige. Als bei einem Foul, der Schiedsrichter nicht pfiff, brüllte mein Stehnachbar wütend los: "Tötet den schwarzen Bastard" und wiederholte den Schlachtruf gleich nochmals. Daraufhin habe ich mir den Mann genauer angeschaut. Er war ein junger sympathischer Mann, um die 27 Jahre alt mit feinen Gesichtszügen. Kein Hooligan, ein korrekt angezogener Typ, mit dem man problemlos nachher im Pub ein Glas heben könnte. In der Anonymität der Masse hat er seine ganze Wut und vielleicht auch die von anderswo aufgeladenen Frustrationen vom Leibe gebrüllt und ein in jeder Hinsicht lachhaftes Strafmass verlangt. Eine Strafe, die er alleine und zu einem späteren Zeitpunkt auch nie mehr ernsthaft fordern würde. Das zweite Beispiel stammt aus der Politik. Die grössten und professionellsten Massenverführer des letzten Jahrhunderts waren die Nazis. Seien wir mal ehrlich, diese gewaltigen Aufmärsche und Inszenierungen von Zehntausenden im Gleichschritt paradierenden Soldaten und Parteimitgliedern mussten jeden Anwesenden berauschen. Wer konnte sich dieser Suggestion entziehen, besonders wenn die von weither angereisten Gleichgesinnten, ihre angehimmelten "Götter" feiern wollten. Die Frauen weinten nur schon vor Entzückung, wenn der Führer an ihnen vorbeifuhr. Eine Szene blieb mir speziell in Erinnerung. Als Goebbels die Masse befragte: "Wollt ihr Kanonen oder Butter?" gab es nur eine Antwort, welche die vor Begeisterung ausgerastete Menge zurückbrüllte. So ab 1944 wie auch in den Nachkriegsjahren hat das Ansehen und der Wert der Butter im Grossraum Deutschland unerhört an Bedeutung zurückgewonnen. Für viele mausarme und hungernde Kinder der Nachkriegszeit, der ehemalige deutsche Bundeskanzler Schröder gehörte auch dazu, war das Butterbrot während Jahren ein Fremdbegriff. Sie mussten für die Sünden ihrer Eltern bitter bezahlen. Nicht minder gefährlich ist der religiöse Wahn. Wenn die Pilger und Gläubigen sich den Geistlichen und den Aufhetzern der Masse völlig unterordnen und dadurch der Gefahr zur geistigen Verblendung Hand bieten. Der eigene Glauben wird nicht mehr hinterfragt, sondern als göttliches und unwiderrufliches Weltengesetz wahrgenommen. Würde ein Pilger in Mekka während dem "Hadsch" es wagen, den Koran in einigen wenigen Punkten in Frage zu stellen: Zum Beispiel das offensichtliche Fehlen der Reinkarnationstatsache oder sein absolutes Dogma der Unfehlbarkeit in den Raum zu stellen, er liefe ernsthaft Gefahr, an Ort und Stelle gelyncht zu werden. Die Gruppenseele akzeptiert keine andere Meinung, kein anderes Empfinden, kein Suchen nach der individuellen Wahrheit, sondern sie geniesst ihre ureigene Dynamik. Sie will ihre Instinkte ausleben: Beim Sport ist es die Wut und Gewalt; bei der Politik das Gefühl der Macht und Sicherheit (ich gehöre zur Gruppe der Stärkeren). Bei der Religion ist es die löbliche Suche nach der Wahrheit des Lebens, die aber leider nur allzu schnell in Selbstgefälligkeit und in die willkürliche Selbstanmassung auf dem rechten Wege zu sein, abgleitet. Diese religiöse Anmassung hilft dem verunsicherten Menschen, seine eigene Existenz noch tiefer hinterfragen zu müssen. Jeder
intelligente Mensch sucht früher oder später nach Orientierungshilfen
und nach der echten und letzten Wahrheit. Und er hat auch Anrecht auf
Bestätigung, auf dem rechten Wege zu sein. Aber alleine die schiere
Masse von Gleichgesinnten, sei es bei Walfahrten der Mohammedaner nach
Mekka, der Katholiken nach Rom und Fatima oder der Hindus an den Ganges
erweckt den trügerischen Anschein, auf dem rechten Wege zu sein.
So viele Mitmenschen können sich doch nicht irren, sagt der Verstand.
Der Gläubige ist bereit, sich ein- und unterzuordnen und schaltet
seinen Verstand ab. Er wird zum Schaf, das instinktiv der Herde folgt.
Wohin die Herde aber geführt wird, ist nicht immer auf den Weg des
Guten. Die Mächtigen und Verblendeten nützen ihre Macht leider
nur allzu gerne zum eigenen Nutzen aus und handeln ganz und gar nicht
im Sinne der Gebote des Anstandes und der Konkordanz. Die
Einzelseele verkümmerte im Kollektiv stetig aber unaufhaltsam zu
einer Art tierischen Gruppenseele und dies führte im Laufe des Kreuzzuges
zur religiösen Massenhysterie und schroffen Brutalität und totalen
Intoleranz gegenüber allen Andersgläubigen. Selbst kleinste
Abweichungen in der Liturgie der christlichen Glaubensbrüder auf
dem Balkan wurden bereits harsch und von oben herab kritisiert. Es erstaunt
keineswegs, dass die orthodoxe Kirche Osteuropas wie auch die Kopten nichts
mit den überheblichen Westeuropäern zu tun haben wollen. Als
diese Kreuzritter, die Mehrheit aus dem Adel Europas stammend, nach langen
Entbehrungen am 15.7.1099 Jerusalem eroberten, metzelten sie in ihrem
Blutrausch alles nieder, was ihnen in die Hände kam. Weder Frauen,
Greise noch Kinder blieben verschont. Eine totale Verhöhnung der
Botschaft Jesus Christus, der uns predigte: Liebe deinen Nächsten
wie dich selbst. Das weltweite Gesetz der Synergie gilt überall. Bei allen Völkern und Rassen, bei allen Kulturen, bei allen Wissenschaften und selbstverständlich auch in der Wirtschaft. Nur in einem einzigen geisteswissenschaftlichen Bereich, bei den Religionswissenschaften und insbesondere bei denen aus dem arabischen Raum stammend, herrscht das Dogma: Unsere Lehre ist die wahre. Wir sind im Recht, die andern irren! Wir haben nichts dazuzulernen, die andern sollen sich gefälligst anpassen! Gerade bei den drei Religionen Judentum, Christentum und Islam, die sich selbst als besonders hoch entwickelt betrachten, trifft diese Aussage voll zu: Die jüngste Geschichte zeigt, alle Nationen in selbst gewählter Isolation wie im 20. Jahrhundert in Europa von Albanien, in Asien von Kambodscha, Burma oder Nordkorea praktiziert, verlieren den Anschluss in allen gesellschaftlichen Belangen und geraten in einen derartigen Rückstand, dass deren Eingliederung in die internationale Gemeinschaft nur noch mit ganz grossen Opfern und dank der Unterstützung durch Dritte erfolgen kann. Genau das Gleiche sehen wir bei den Religionen. Die Religionsstifter, der letzte lebte vor rund 1400 Jahren, haben im Geiste ihrer Zeit und ihres Wissens gehandelt. Es waren moderne und mutige Männer, die sich zum Wohle ihrer Mitmenschen exponierten und einen kulturellen Schub in ihre verknöcherten Gesellschaften brachten. Was hat aber die Gemeinschaft eines armen, rückständigen Wüstenstammes, der vor 1400 Jahren isoliert in der arabischen Wüste lebte, mit dem hochentwickelten Europa, Asien und Amerika von heute gemeinsam. Mit einer völlig anderen Welt, wo die Frauen voll im Arbeitsprozess integriert und nicht nur zum Kinder gebären da sind. Ja man glaubt es kaum, sogar selbständig Auto fahren dürfen und ohne Begleitung eines Mannes ins Schwimmbad gehen können. Sie wohnen in Ländern, wo ledige Mütter nicht mehr gesteinigt werden. Wo fehlbare Frauen für ihre "begangenen Sünden" nicht mal ins Gefängnis kommen, sondern von der Gemeinschaft sogar finanzielle Unterstützung erhalten, damit auch ihre Kinder eine anständige Lebenschance bekommen. Zur gleichen Zeit beobachten wir im bevölkerungsreichsten Staate Afrikas, in Nigeria beschämende Zustände. Dieses Land wollte sich im Jahre 2004 nach aussen hin einen modernen Anstrich geben und die Miss World Wahlen durchführen. Der grösste Staat Afrikas ist aber nicht in der Lage, die völlig inhumane Steinigung für Delikte, die in der modernen Welt nicht mal eine Straftat darstellen, definitiv und für immer zu verbannen. Nur auf internationalen Druck wurde diese Frau begnadigt. Die Steinigung war schon vor zweitausend Jahren ein Verbrechen am Menschen. Bei unserem heutigen Aufklärungs- und Wissensstand ist solch eine Untat derart verabscheuungswürdig, dass man sämtliche Länder, welche das Gesetz der Scharia weiterhin verteidigen, von der Mitgliedschaft der Vereinigten Nationen ausschliessen und mit Wirtschaftssanktionen bestrafen sollte. Als letztes Mittel müssten die Vereinigten Nationen mit militärischen Mitteln gegen solch verbrecherische Regimes vorgehen. Für wen und für was bezahlen wir überhaupt Steuern und verschenken Milliardenbeträge an die internationalen Behörden und die Dritte Welt, wenn den Menschenrechten kein entsprechendes Gehör verschafft wird? Trotz den offensichtlichen Ungerechtigkeiten sollten wir auf keinen Fall hochnäsig die Leistungen der Religionsstifter herabwürdigen. Sie lebten in einer völlig anderen Umgebung mit Wertmassstäben, die wir heute kaum mehr nachvollziehen können. Und sie besassen zu ihrer Zeit nicht annähernd den Wissenstand und die Erkenntnisse über die wir heute verfügen. Aber zurück in die Steinzeit, müssen wir uns ganz sicher nicht begeben. Leben ist Evolution und nicht Stillstand. Die Religionsstifter waren keine Reaktionäre und Konservative. Nein sie waren mutige Revolutionäre. Einzelkämpfer, die sich auf wenige Propheten abstützten und in einer sehr intoleranten Gesellschaft und Umfeld lebten und für ihre Lehren häufig im wahrsten Sinne des Wortes ums nackte Leben kämpften. Unter Lebensgefahr haben sie ihre Lehren proklamiert und gepredigt. Die Strafen für Ketzerei und politische Aufwiegelung waren zu ihrer Zeit drakonisch grausam. Da überlegte ein jeder zweimal, was er sagen durfte und was nicht. Und nur schon wegen ihrer Tapferkeit und Unerschrockenheit verdienen diese Männer und Frauen unsere Achtung. Nur die Tapferen bringen die Menschheit weiter. Der
Islam verhindert die gesellschaftspolitische Entfaltung Es
ist eine Ironie der Geschichte, die "Sieger im Religionskampf"
mussten am Schluss für ihren errungenen Religionssieg und Durchsetzung
der gelebten Intoleranz einen ganz bitteren Preis bezahlen. Die Araber
und ihre Glaubensbrüder haben als Muslime einen Pyrrhussieg errungen.
Sie leben samt und sonders in Staaten, wo die Folter und brutalste Strafverfolgungen
an der Tagesordnung stehen. In Ländern, wo die Meinungsfreiheit höchstens
auf dem Papier steht. Welcher Amerikaner, Kanadier, Europäer, Japaner,
Südamerikaner oder Australier möchte schon in Länder wie
Afghanistan, Pakistan, Irak, Iran, Algerien, Syrien, Libyen, Sudan, Bangladesh
oder auch Saudi-Arabien für immer emigrieren? Ich kenne niemanden!
Aber sehr viele Muslime aus diesen Ländern würden brennend gerne
zu uns kommen. |
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